
Frankreich setzt auf öffentliche Beschaffung, um sich besser an den Klimawandel anzupassen
Frankreich verstärkt seine Bemühungen, sich an die immer deutlicher werdenden Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Ein Schlüsselinstrument dabei ist die gezielte Nutzung der öffentlichen Beschaffung. Der am 13. März 2025 vom französischen Wirtschaftsministerium (economie.gouv.fr) veröffentlichte „Nationale Plan zur Anpassung an den Klimawandel – Mobilisierung der öffentlichen Beschaffung an den Dienst der Anpassung an den Klimawandel“ legt dar, wie öffentliche Aufträge künftig genutzt werden sollen, um die Widerstandsfähigkeit des Landes gegenüber klimabedingten Herausforderungen zu stärken.
Was bedeutet das konkret?
Stellen Sie sich vor, eine Gemeinde muss eine neue Schule bauen. Bisher wurde vielleicht vor allem auf Kosten und Geschwindigkeit geachtet. Jetzt sollen bei der Planung auch die Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt werden:
- Hitzebeständigkeit: Die Schule wird so gebaut, dass sie auch bei Hitzewellen kühl bleibt. Das könnte durch spezielle Dämmmaterialien, natürliche Beschattung oder klimatisierte Räume erreicht werden.
- Wassermanagement: Das Gelände wird so gestaltet, dass es Starkregen aufnehmen kann und Überschwemmungen vermieden werden. Regenwasser könnte gesammelt und für die Bewässerung des Schulgartens verwendet werden.
- Resilienz: Die Schule wird so gebaut, dass sie auch bei extremen Wetterereignissen wie Stürmen oder Dürren möglichst unbeschadet bleibt und schnell wieder betriebsbereit ist.
Warum ist das wichtig?
Der Klimawandel ist längst keine ferne Bedrohung mehr. Frankreich ist bereits jetzt von Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Stürmen betroffen. Diese Ereignisse haben nicht nur Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf die Wirtschaft und das soziale Leben.
Die Anpassung an den Klimawandel ist daher unerlässlich, um:
- Menschenleben zu schützen: Hitzewellen fordern jedes Jahr Todesopfer, und Überschwemmungen können ganze Ortschaften verwüsten.
- Infrastruktur zu sichern: Straßen, Brücken, Stromnetze und andere wichtige Infrastrukturen müssen widerstandsfähiger gegen extreme Wetterereignisse gemacht werden.
- Wirtschaftliche Schäden zu minimieren: Ernteausfälle, Produktionsausfälle und Schäden an Gebäuden können die Wirtschaft erheblich belasten.
- Die Lebensqualität zu erhalten: Grünflächen, Wasserressourcen und andere natürliche Ressourcen müssen geschützt werden, um die Lebensqualität in den Städten und auf dem Land zu erhalten.
Wie soll die öffentliche Beschaffung zur Anpassung beitragen?
Die öffentliche Beschaffung ist ein mächtiges Instrument. Öffentliche Stellen in Frankreich geben jedes Jahr Milliarden Euro für Waren, Dienstleistungen und Bauleistungen aus. Wenn diese Ausgaben gezielt auf die Anpassung an den Klimawandel ausgerichtet werden, kann das einen großen Unterschied machen.
Der nationale Plan sieht folgende Maßnahmen vor:
- Bewusstsein schärfen: Öffentliche Auftraggeber sollen besser über die Auswirkungen des Klimawandels und die Möglichkeiten zur Anpassung informiert werden.
- Kriterien festlegen: Bei der Vergabe von Aufträgen sollen klare Kriterien für die Berücksichtigung der Anpassung an den Klimawandel festgelegt werden.
- Innovation fördern: Innovative Lösungen für die Anpassung an den Klimawandel sollen durch öffentliche Aufträge gefördert werden.
- Zusammenarbeit stärken: Öffentliche Auftraggeber sollen enger mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Akteuren zusammenarbeiten, um die besten Lösungen zu finden.
Beispiele für klimafreundliche öffentliche Beschaffung:
- Bauen mit nachhaltigen Materialien: Statt Beton könnten Holz oder recycelte Materialien verwendet werden.
- Förderung der Kreislaufwirtschaft: Produkte sollen so konzipiert werden, dass sie repariert, wiederverwendet oder recycelt werden können.
- Kauf von energieeffizienten Geräten: Beim Kauf von Computern, Beleuchtung oder anderen Geräten soll auf einen geringen Energieverbrauch geachtet werden.
- Förderung des öffentlichen Nahverkehrs: Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Förderung von Radwegen.
Fazit:
Frankreich setzt mit dem nationalen Plan zur Anpassung an den Klimawandel und der Mobilisierung der öffentlichen Beschaffung ein starkes Signal. Es zeigt, dass die Anpassung an den Klimawandel nicht nur eine Notwendigkeit ist, sondern auch eine Chance für Innovation und nachhaltiges Wachstum. Die gezielte Nutzung der öffentlichen Beschaffung ist ein wichtiger Schritt, um Frankreich widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu machen und eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Es bleibt abzuwarten, wie die Umsetzung des Plans in der Praxis aussieht und welche Erfolge erzielt werden können. Die Ambition ist jedoch klar: Frankreich will Vorreiter bei der Anpassung an den Klimawandel sein.
Die KI hat die Nachrichten geliefert.
Die folgende Frage wurde verwendet, um die Antwort von Google Gemini zu generieren:
Um 2025-03-13 10:49 wurde ‚Nationaler Plan zur Anpassung an den Klimawandel – Mobilisierung der öffentlichen Beschaffung an den Dienst der Anpassung an den Klimawandel‘ laut economie.gouv.fr veröffentlicht. Bitte schreiben Sie einen ausführlichen Artikel mit relevanten Informationen in leicht verständlicher Form.
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